Klima:
Das optimale Raumklima ist 50% - 65% rel. Luftfeuchtigkeit bei 20 Grad C.
Das Hygrometer zeigt die
Feuchtigkeit in der Raumluft an. Ist die Raumluft zu trocken, also
im Bereich < 50 % rel. LF, dann
sollte man die Raumluftfeuchtigkeit mit einem Luftbefeuchter anheben.
Dieses Klima herrscht schwerpunktmäßig Winter vor.
Bei zu feuchter Raumluft, etwa > 65% ist es notwendig, die überfeuchte
Luft mittels Stoßlüftungen entweichen zu lassen. Dieses Klima besteht
im Sommer und bei extremen Wetterlagen, z.B. Dauerregen und Überschwemmungen.
Veränderungen der Luftfeuchtigkeit stehen eng in Verbindung mit der Temperatur
der Raumluft. Je wärmer Luft ist, desto mehr Feuchtigkeit kann sie aufnehmen.
Umgekehrt gilt das gleiche: Je kälter Luft ist, desto weniger Feuchtigkeit
kann sie aufnehmen.
Warme, feuchte Raumluft kondensiert im Winter an kalten Fensterscheiben.
Die Raumluft kühlt ab, sofern sie in die Nähe der kalten Fensterscheiben kommt. Das gebundene Wasser kann nicht mehr festgehalten werden und
es fällt aus. Das nennt man Kondensation. Um kondensierte Wassertropfen auf dem Holzboden zu vermeiden ist es ratsam, genug warme Luft zirkulieren zu lassen.
Große Aufmerksamkeit verdient
die Problematik der integrierten Belüftungsanlagen, besonders auch in
Neubauten:
Viele Belüftungsanlagen besitzen keine Befeuchtungsfunktion, weswegen
besonders in der Heizperiode eine verstärkte Zirkulation der trockenen
Raumluft stattfindet.
Dadurch werden Holzprodukte schneller untertrocknet und bilden stärker
Fugen aus.
Gerade in Kombination mit einer Fussbodenheizung kann sich der Effekt
verstärken.
Wir empfehlen daher dringend die Einhaltung
der richtigen Luftfeuchtigkeit und ggf. eine Nachrüstung mit Luftbefeuchtern.